Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken
  Feuerlöschboot DÜSSELDORF 3
 

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Geschichte:

 
Im  Jahre 1960 ereignete sich in Emmerich eine Schiffskatastrophe, bei der die geschleppte Seefähre TINA SCARLETT mit dem Tankschiff DIAMANT zusammenstieß und beide Fahrzeuge ausbrannten. Durch auslaufendes Ladegut des Tankers wurden noch andere Schiffe in Brand gesetzt.
Das kleine Duisburger Feuerlöschboot brauchte  einige Stunden, um zur Einsatzstelle zu gelangen. Dieses Ereignis war der Anlass für den Bau moderner Löschboote. Die Landesregierung NRW beschloss 7 kleine und 3 große Boote bauen zu lassen. Die kleinen Boote, ganz aus Aluminium, wurden den Städten Bonn, Wesseling, Krefeld, Wesel, Rees, Emmerich und Minden übergeben. Diese Boote sind inzwischen ausgemustert und durch Neubauten ersetzt worden
Die großen Boote: Köln, Düsseldorf und Duisburg blieben Eigentum des Landes und wurden den Städten zur Verfügung gestellt, welche für die Unterhaltung und die Besatzung zu sorgen haben. Somit können diese Boote überörtlich in ganz NRW eingesetzt werden. Bei diesen Booten besteht der Rumpf aus Stahl, Deck und Aufbauten aus Aluminium. Das Feuerlöschboot Düsseldorf wurde am 6.8.1963 mit der Bau Nr. 169 von der Rheinwerft Mainz-Mombach nach Düsseldorf überführt.

Im Bedarfsfall arbeiten die Boote zusammen, wie es z.B. bei einem Großbrand im Duisburger Hafen der Fall war. Natürlich brauchen sie für die Anreise entsprechende Zeit . . .
2004 wurde das Boot  vollständig überholt und technisch auf den letzten Stand gebracht worden. Der Kiel wurde verstärkt, um Beschädigungen des Rumpfes zu mindern, wenn der Einsatz in untiefem Wasser erfolgen sollte. Die Innenräume wurden mit einem Überdrucksystem ausgerüstet, so dass im Bedarfsfall keine explosiven oder giftigen Gase ins Innere des Schiffes eindringen können
 
  
 
 
 
Technische Daten:
 ·    Länge:           35 m
 
·    Breite:           6-7 m
·    Tiefegang:    1,35 m
·    Wasserverdrängung:  100 t
·    Zwei Schaum/Wasserkanonen
·    Vorrat an Löschschaum:  1,5 cbm
·    Vorrat an Löschwasser:  beliebig/unbegrenzt

 

 
 
 
 
 
Das Boot verfügt über Radar, Echolot, Schiffsfunk und über ein normales Handy
 
 
 
 
 
Infrarotsuchgerät:   um heiße und damit auch mögliche explosionsgefährdete
Schiffsbereiche bei Bränden orten zu können;
um Personen bei Nacht am Ufer oder im Wasser aufspüren zu können
 
 
 
 
 
Ausrüstung:

 

 

 

 

2  Turbodieselmaschinen (MTU) mit je 1000 PS.
Verbrauch je Maschine bei Volllast: ca. 100 Liter.
Die Dieselmaschinen können wahlweise zum Schiffsantrieb oder zum Pumpen oder Lenzen eingesetzt werden. Entsprechende Rohranschlüsse sind außenbords vorhanden. 




 
   
 
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