Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken
  Schlachtschiff Bismarck 3 gebaut 2011
 
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Schlachtschiff Bismarck
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ein Bild

Die BISMARCK wurde  am 1. Juli 1936 auf der Werft Blohm & Voss in Hamburg, auf Kiel gelegt. Der Stapellauf fand am 14.Februar 1939 statt.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde die Bismarck  am 24.02.1940 in Dienst gestellt. Zu dieser Zeit war sie das größte und kampfstärkste Schlachtschiff der Welt . Sie war das Typschiff der Bismarck – Klasse  zu der auch die TIRPITZ gehörte. Bei ca. 150.000 PS lief sie eine Höchstgeschwindigkeit von 30 kn. ( 55,5 km/h).Die Baukosten betrugen 196,8 Mio Reichsmark Die Besatzung setzte sich 2092 Stamm und 128 Mann des Flottenstabes zusammen. 
Am 26.Mai 1941 erhielt sie durch einen Flugzeugtorpedo einen Treffer in die Ruderanlage wodurch ein Entkommen vor den heraneilenden britischen Kampfschiffen unmöglich wurde. 
Am 27.Mai wurde sie schließlich im Nordatlantik von zwei Schlachtschiffen und zwei Schweren Kreuzern gestellt und ging 550 Seemeilen westlich von Brest unter. Von der Besatzung überlebten nur 116 Mann.

Technische Daten 

Länge: 251m
Breite: 36m
Tiefgang: 9,3 – 9,6 m
Brennstoffvorrat: 7.400.000 ltr
Reichweite: ca 13,000 km
Elektrische Anlage: 7.910 kW / 220 V

Maschinenanlage:
Der Antrieb der Bismarck bestand aus 12 Dampfkesseln und Dampfturbinen. Sie erzielten eine Leistung von 138.000 PS

Antrieb:
3 Wellen mit Propeller Ø 4,70 m

Fahrzeuge:
- 4 Flugzeuge Typ Arado Ar 196
- 16 Beiboote


 
Bewaffnung:

8 x 38 cm Geschützen in 4 Doppeltürmen.

Die  Türme waren von vorn nach hinten alphabetisch (nach dem deutschen Sprechfunkalphabet) bezeichnet als „Anton“, „Bruno“, „Caesar“ und „Dora“. Dabei waren die Türme „Bruno“ und „Caesar“ überhöht angeordnet, so dass sie über den davor bzw. dahinter angeordneten Turm hinweg feuern konnten. Die Geschütze hatten eine Rohrlänge von 19,63 Metern, eine Reichweite von 36,6 Kilometern und feuerten maximal 3,3 Schüsse in der Minute ab. Dies war jedoch nur beim Ladewinkel von 2,5° möglich, wobei die Reichweite weniger als fünf Kilometer betrug. Bei größerer Entfernung musste das Rohr erhöht und wieder gesenkt werden. Beim Gefecht in der Dänemarkstraße betrug die Feuerrate etwa zwei Schuss pro Minute. Die Geschütze konnten gegen Land- und Seeziele eingesetzt werden

12  Geschütze 15 cm in 6 Zwillingstürmen

Die mittlere Artillerie (MA) der Bismarck umfasste zwölf 15-cm-Geschütze (SK C/28) in sechs Zwillingstürmen (drei an jeder Seite). Die Rohrlänge betrug 8,2 Meter und es konnten 6–8 Schuss pro Minute und Rohr abgefeuert werden

Flugabwehr -  Kanonen

Die Flugabwehr-Kanonen der Bismarck waren unterschiedlicher Art und hatten verschiedene Reichweiten. Es wurden die Kaliber 10,5 cm, 3,7 cm (halbautomatisch) und 2 cm verwendet. Die vier vorderen 10,5-cm-Flakgeschütze waren vom Modell C/33na in Doppellafette C/31, die achteren in Doppellafette C/37. Das war aber nur eine provisorische Installation, um das Schiff möglichst schnell einsatzklar zu bekommen. Dies sorgte für Probleme bei der Feuerleitung, wodurch der eine Modelltyp stets danebenschoss. Nach der Rückkehr vom Unternehmen Rheinübung sollten auch die vorderen Lafetten gegen den Typ C/37 ausgetauscht werden. Diese Nachrüstung wäre in Brest oder Saint-Nazaire durchgeführt worden. Es kam nicht mehr dazu, da die Bismarck schon bei ihrem ersten Einsatz sank und 1977 Seeleute mit in ihr nasses Grab nahm.

Entdeckung des Wracks

Am 8. Juni 1989 wurde das Wrack der  Bismarck vom  in 4800 Metern Tiefe entdeckt. Die Bilder vom Wrack der Bismarck zeigen ein aufrecht auf dem Meeresgrund aufsitzendes Schiff, dessen 15 Meter langes und weniger stark gepanzertes Heck ebenso wie ein Teil der Aufbauten abgerissen war.
Im Umfeld des Wracks fanden sich die beim Sinken aus den Barbetten gefallenen Türme, der Kommandoturm (der kopfüber auf dem Artillerieleitstand liegend zur Ruhe kam), und unter anderen Trümmern ein Areal mit hunderten Seestiefeln, vermutlich etwa unterhalb der Stelle, an der die Überlebenden im Meer trieben.
 
   
 
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