Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken
  Schlachtschiff YAMATO 1941
 

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Schlachtschiff YAMATO 
Bauzustand 1941

 

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Man beschloss 1937 sowie 1939 zwei Schlachtschiff auf Kiel zulegen, über ein fünftes Schlachtschiff sollte 1942 entschieden werden. Bevor man jedoch die Schiff auf Kiel legen konnte, mussten noch einige Umbauten an den Werften vorgenommen werden. So musste zum Beispiel die Sohle der Marinewerft Kure um einen Meter tiefer gelegt werden und die Helgen in Nagasaki mussten wegen des höheren Gewichtes verstärkt werden. In der Marinewerft Yokosuka musste ein Baudock für das dritte Schlachtschiff gebaut werden, da es hier noch gar kein ausreichendes Dock gab. Zudem mussten alle Werften über Kräne mit mindestens 100 t Tragkraft verfügen, sowie über Schwimmkräne mit 150 t bzw. 350 t Hubkraft. Die Kapazität an Werkstätten und Produktionsstätten musste ebenfalls erhöht werden, und ein großes Transportschiff für die 46 cm Geschütze gebaut werden, da diese nicht über die Straße oder Schiene befördert werden konnten. 

Unter höchster Geheimhaltung wurde die Projekten gebaut, so dass man im Parlament von 35.000 ts Schlachtschiffen sprach, die nur mit 40 cm Type 94 Schiffgeschützen bewaffnet waren und die Kosten dafür wurden verschleiert. Aber nicht genug, um den Bau der Musashi gegen Sicht zu schützen, wurde ein 2.710 m langer und 408 t schwerer, aus Sisalmatten bestehender Sichtwall um das Baudock aufgestellt. Da man die Marinewerft Kure von einer nahegelegen Bergkuppe aus einsehen konnte, wurde über einem Viertel der Länge des Baudocks ebenfalls ein Sichtwall aus Sisalmatten angebracht und ein großes Hafenlagerhaus errichtet, dass die Sicht von den in der Nähe liegenden britischen und amerikanischen Konsulaten verdeckte. Genauso geheim war auch der Stapellauf der Schiffe, die in den frühen Morgenstunden ohne große Parade unter weiträumiger Absperrung zu Wasser gelassen wurden. 

Die auf der Marinewerft Kure gebaute Yamato wurde am 8. September 1940 zu Wasser gelassen und nach rund 49,5 Monaten war das Schiff fertiggestellt. Am 16. Dezember 1941 erfolgte schließlich die Indienststellung. Die bei Mitsubishi Nagasaki gebaut Musashi, für die man wegen der fehlenden zwei 15,5 cm Seitentürme (statt dessen Verstärkung der Flakbewaffnung) rund 52,25 Monate brauchte, wurde am 1. November 1940 zu Wasser gelassen und am 5. August 1942 in Dienst gestellt.
Das dritte Schiff der Yamato-Klasse, die Shinano sollte bei Yokosuka gebaut werden und hatte die Baunummer 110. Sie wurde am 8. November 1944 als Flugzeugträger zu Wasser gelassen und elf Tag später in Dienst gestellt. Die Kii, so sollte vermutlich das vierte Schiff (Baunummer 111) heißen, wurde auf dem selben Dock wie die Yamato am 7. November 1940 auf Kiel gelegt. Sie wurde jedoch vorzeitig abgebrochen und das Material für andere Schiffe verbraucht. Für das fünfte Schiff wurde nicht einmal der Bauauftrag vergeben.

 

 
   
 
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