Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken
  Schlachtschiff YAMATO 1945
 
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   Schlachtschiff Yamato

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  Die Yamato war das größte und stärkste Schlachtschiff das jemals gebaut wurde. Ihre schweren Geschütze hatten mit 46 cm das größte bisher bei Hinterladergeschützen auf Schiffen verwendete Kaliber.

Die Yamato wurde am 4. November 1937 in der Marinewerft Kure auf Kiel gelegt und lief am 8. September 1940 vom Stapel. Als sie am 16. Dezember 1941 in Dienst gestellt wurde, befand sich Japan im Krieg mit den USA.

Vom 3. bis zum 6. Juni 1942 nahm die Yamato an den Kämpfen um Midway teil, wo sie jedoch ihre Schlagkraft nicht zeigen konnte. Nachdem sie bei den Salomonen ebenfalls nicht zu Einsatz kam, kehrte sie zu einer Überholung nach Kure zurück.

Im Juni 1943 wurde sie nach Truk verlegt. wo sie am 25. Dezember 1943 einen Torpedotreffer durch das amerikanische U-Boot Skate erhielt, bei dem ca. 3.000 t Wasser einliefen. Darauf hin kam sie zur Reparatur wieder nach Kure, wo zugleich die 15,5 cm Seitentürme ausgebaut wurden. Weiterhin wurde die Flakbewaffnung verstärkt und das Type 21 Radar eingebaut.
Am 24. Oktober 1944 nahm die Yamato zusammen mit ihrem Schwesterschiff, der Musashi, an der Schlacht um Leyte teil. Während der Kämpfe erhielt die Yamato drei Bombentreffer, die jedoch nur geringen Schaden verursachten. Am darauf folgenden Tag setzte sie zum ersten mal bei der Schlacht von Samar ihre 46,0 cm Hauptbewaffnung ein. Sie versenkte den amerikanischen 7.920 t Begleitträger Gambier Bay und einen Zerstörer, dabei verschoss sie 104 Schuss der schweren Artillerie
Am 11. November 1944 lief sie in erneut in Kure ein, wo ihre Schäden behoben wurden und die Flakbewaffnung weiter gesteigert wurde. Als am 1. April 1945 die Schlacht um Okinawa begann, versuchte die kaiserliche Marine mit letzten Kräften eine Invasion zu verhindern. Der Plan "Ten" wurde vom Generalstab genehmigt, welcher vorsah, dass die Flotte bei einer Invasion Okinawas eingreifen sollte. Die Flotte litt aber unter starkem Treibstoffmangel, zudem waren nicht mehr viele Schiffe einsatzbereit. So kam es, dass ein Kampfverband aus dem Schlachtschiff Yamato mit nur 2.500 t Treibstoff, dem leichten Kreuzer Yahagi und acht Zerstörern nach Okinawa auslief. Seine Aufgabe war es, die amerikanische Flotte anzugreifen oder im schlimmsten Fall auf den Strand aufzulaufen und als Küstenbatterie tätig zu werden, denn für eine Rückkehr waren die Treibstoffvorräte zu gering. Auf dem Weg dorthin wurde der Verband am 7. April 1945 von 386 Trägerflugzeugen angegriffen. Nach über zwei Stunden Gefecht brachten 13 Torpedotreffer und acht Bombentreffer die Yamato zum sinken.
 
Sie sank 340 m tief und riss dabei 2.498 Besatzungsmitglieder in den Tod.

 


Das Wrack der Yamato

 

 

Technische Daten

 

 

  Bei Indienststellung 1941  Umrüstung 1943
Konstruktionsverdrängung (t) 67123  
Einsatzverdrängung (t) 71659  
Länge in CWL (m) 244,00  
Breite (m) 36,90  
Tiefgang (m) 10,40  
   
Antriebsart 4 Satz Kampon-Turbinen mit Rädergetriebe  
Schrauben 4  
Leistung 150000  
Geschwindigkeit (kn) 27,0  
Brennstoffvorräte  
Öl in CWL, (t) 6300  
Reichweite (sm/kn) 7200/27  
   
Panzerung    
   
Besatzung 2500  
   
Bewaffnung

 

 

 

 

 

9 x 45,7 cm SK

12 x 15,5 cm SK

12 x 12,7 cm Flak

24 x 2,5 cm Flak

4 x 1,3 cm Flak

7 Flugzeuge, 2 Katapulte

9 x 45,7 cm SK

6 x 15,5 cm SK

24 x 12,7 cm Flak

36 x 2,5 cm Flak

4 x 1,3 cm Flak

7 Flugzeuge, 2 Katapulte

 

 
   
 
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