Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken
  Umbau PT 109 auf PT 107
 
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Umbau  PT 109 auf PT 107
Maßstab 1:20


Das Original


Da ich mit der Missouri nicht ausgelastet bin ( es müssen mindestens zwei Schiffe im Dock liegen )sind wir   auch noch an diesem Projekt dran. Da auch hier wieder viele Teile erneuert bzw. neu hergestellt werden müssen wird es wieder ein Gemeinschaftsprojekt mit Bodo ( auch Resin Bodo genannt )aus der Waffenschmiede Wolfsburg  

Als ich dieses Modell von 1,20m gesehen habe war mir klar, das muß es sein. Eine kleine PT 109 hatte ich ja schon gebaut aber dies Größe weckte meine Begierde. Also gekauft und warten bis das " kleine Paket " bei mir eintraf. Der Paketbote hat geflucht, 31 kg und kein Griff zum anfassen. Was war daran nur so schwer? Beim auspacken war es dann klar. Der Verkäufer hatte extra ein Holzrahmengestell gebaut. Hätte er gewußt das ich das ganze Boot auseinandernehme hätte er sich bestimmt nicht die arbeit gemacht. Aber es hat mich gefreut wie gut das Modell verpackt wurde. Einfach Klasse.

 
Mein Paketmann hat sich über die 31 kg gefreut

Nach der ersten Begutachtung stellte sich heraus das das Modell neu aufgebaut werden mußte. Der Lack und die Farbgebung stimmen nicht mit dem Original überein und waren auch nicht sauber ausgeführt.Weiterhin fand auch die aufgeklebte Nummer nicht meine Zustimmung.Viel zu groß.


Nummer und Lackierung müssen erneuert werden

Das Holzdeck war an vielen Stellen gesplittert und der Lack ausgetrocknet. Ich werde es neu schleifen und, wie im Original, grün lackieren. Teile von den Torpedohalterungen waren brüchig und werden in Kunststoff neu hergestellt. Es wird das vordere Rettungsboot gegen eine Maschinenkanone ausgetaucht. Die Ruder, Steevenbrohre  und viele Teile der Aufbauten müssen neu hergestellt werden da hier einiges fehlt bzw zerstört ist. Weiterhin bedarf der Rumpf von innen eine Grundreinigung. Der riecht wie eine ungesäuberte  Katzentoilette.

 
Der Urzustand des Modells


Der Servo ist defekt, nicht fixiert und es stinkt erbärmlich

Also erst einmal alle Teile vom Deck entfernt und eingelagert. Danach Bestandsaufnahme der herzustellenden Teile. Es werden neue Torpedorohre mit Halterungen hergestellt. Die alten waren zu schwer und eben vieles brüchig.


Das nackte Deck. Alles wurde entfernt

Es müssen neue Flakgeschütze hergestellt werden weil die alten abgebrochen sind und nur wenig mit dem Original zu tun hatten. Die Aufbauten werden modifiziert. Weiterhin muß ein neues Bug -und Heckgeschütz gebaut werden. Bodo kann es ja nicht lassen.



Da es weder Wellen noch Schrauben gibt muss ich mich hier erst einmal schlau machen. Bis jetzt weiß ich noch nicht mit was ich die Kiste befeuern muß um sie zum gleiten zu bringen und nicht nach 10 Minuten das fahren einstellen muß. Wie sagt schon der Kaiser? Schaun wir mal.

 
 
 

 

08.02.2010

Diese Tage habe ich das Heck von den schlechten Imitationen der Auspufftöpfe befreit. Gehen in die Waffenschmiede nach Wolfsburg wo sie neu hergestellt werden. Die Töpfe waren  mit  Schrauben,  welche von innen durch den Spiegel geschraubt wurden, befestigt. Allerdings waren diese nicht abgedichtet.




Die alten Auspufftöpfe gehen in den Müll



15.02.2010

In der Zwischenzeit sind auch Teile der Befeuerungseinheit eingetroffen. Durch die hohe Stromaufnahme der Motoren und wegen des geringeren Gewichtes bin ich nun auf Lipo umgestiegen.  2 x 12V/ 5Ah sollten ausreichen. Dazu noch 2 x 700er Motoren die bei 12V ca 24.ooo U/min schaffen. Wasserkühlung ist natürlich Voraussetzung. Als Kupplungen werde ich die bewähren Robbe Starrkupplung verwenden 


Die Befeuerungseinheit noch ohne Fahrregler

Nachdem ich die Innenmaße anhand einer Schablone abgenommen habe, ist es nun an der Zeit den Spant mit gleichzeitiger Halterung für die Motoren zu bauen. Hierzu habe ich siebenfach geleimtes Sperrholz genommen und alles mit G 4 versiegelt. Natürlich nachdem ich die Löcher gebohrt habe.
 
Der Spant dient gleichzeitig als  Motorhalterung



08.03.2010

Änderung der Restauration PT 109 auf Umbau PT 107

Nachdem Bodo mir eine Zeichnung von der PT 107 geschickt hat waren wir uns sehr schnell einig darüber, das wir die Restaurationsarbeiten am PT 109 in den Umbau auf das PT 107 einfließen lassen würden.Im Gegensatz zum PT 109 ist dieses Boot kaum als Modell zu sehen und die Kombination 2 Torpedos und 8 Wasserbomben gab es nicht sehr lange.
   

  
Zur Zeit liegt das Boot in Wolfsburg. Keine Angst, wird nicht ein VW werden. Bodo hat die Druckrohre für die Wasserkühlung der beiden Motoren geändert so daß ein höherer Wasserdurchfluss gewährleistet ist. 


Die geänderten und auf zwei reduzierten Wasser Ansaugstutzen

Das angesaugte Kühlwasser wird durch das mittlere Steevenrohr wieder abgeführt. Dies ist möglich weil das mittlere Steevenrohr nicht benutzt wird und nur zu Ausstellungen die dritte Schraube auf einen Blindstutzen montiert und in das Rohr eingeschoben wird.

 
Wasserauslass durch das mittlere Steevenrohr

Desweiteren wurden neue Ruder hergestellt weil die alten zu groß und von der Form her nichts mit dem Original zu tun hatten.


Die neuen Ruder

Dabei wurden dann auch gleich die Fett-Einfüllstutzen erneuert. Weiterhin erhielt das Heck eine Abrisskante um das ins Wasser ziehen des Hecks durch die Motoren zu verhindern.


Klar zu erkennen, die Abrisskante aus Messing 




09.03.2010

Bodo hat mit dem Umbau der Torpedorohre begonnen. Mann kann jetzt schon den Unterschied zum Original erkennen.



 
Die detailreiche Verschlusskappe des Torpedorohrs

Auch die Oberlichter von denen 23 Stück auf Deck verhanden waren hat Bode fertig gestellt. Beim gießen entsteht leider ein Ausschuss von 50%

 
Die Oberlichter aus unterschiedlicher Ansicht

Auch die vordere Positionslampe wurde von Bodo erst einmal gesäubert und dann neu aufgebaut. Die alte Lampe war einfach zu groß.

 
Die vordere Positionslampe mit Bugspitze


16.03.2010

Die beiden Torpedorohre mit den Untergestellen und den Verstrebungen sind fertig. Hier einmal die Gegenüberstellung zum alten Torpedo. Die Torpedos folgen später


Die neuen Torpedorohre ( noch unlackiert ) im Unterschied zum alten



22.03.2010

Draußen ist es jetzt etwas wärmer geworden und ich kann mit den Vorbereitungen für die Lackierung beginnen.


An den Ohren ist es doch noch ein wenig kalt.

Das Holzdeck zuerst abgeschliffen und dann mit Holzspachtel verspachtelt und den restlichen Rumpf mit 600er Schleifpapier geschmirgelt.






29.03.2010

Nun habe ich auch die Abrisskanten am Rumpf fertig. Sie bestehen aus 4mm ABS Kunststoffleisten welche ich gestiftet habe. Nach dem Einbau habe ich von innen alles noch einmal mit Gießharz versiegelt.


Die gestifteten  Abrisskanten. Eine ist bereits montiert


Anschließend habe ich die Öffnungen für die 18 Oberlichter gebohrt und anschließend per Hand passend gefeilt. Danach noch einmal alles gespachtelt und geschliffen.


Die 18 Öffnungen für die Oberlichter


12.04.2010

Nachdem der Rumpf vom Lacker zurück ist muss das Oberdeck nochmals nachgearbeitet werden. Trotz intensiver Schleif- und Spachtelarbeiten muss noch Restlack in oder auf den Holzplanken befunden haben der den Füller- bzw. die Grundierung wieder hochgetrieben hat. Also nochmals spachteln und schleifen. Grrr.







  



Auch die letzten Teile sind nun eingetroffen. 2 Fahrregler, zwei Wellen 4mm, drei Messingschrauben ( nur für Ausstellungen ) 2 Rennpropeller und eine Figur die noch umgearbeitet werden soll. 



Auch das Soundmodul und der Schaltbaustein für das Licht sind eingetroffen. Hier wird noch ein Verstärker hinter geschaltet um auf 20 Watt Ausgangsleistung zu kommen.


Soundmodul mit Schaltbaustein



15.04.2010

Es geht ins eingemachte. In der Waffenschmiede Wolfsburg bei Bodo ist die Suppe am kochen. Nachdem Bodo sich darum gerissen hat auch mal wieder etwas größeres zu bauen hat er sich von mir das Führerhaus gewünscht.(Hi,hi.hi )Das hat Bodo  nun davon. Heute erhielt ich folgende Mail, waren noch Tropfen von den Tränen drauf:-))) 

" Der Wahnsinn geht in die nächste Runde.
Die Türme werden geändert und es passt nichts.
Zu dick, zu niedrig, zu kleines Innenmaß,
Es ist zum kotzen.
Ich muß alles selber herstellen und anpassen.
Ich hoffe der neue Plan kann mir, wenn er da ist, helfen.
Anbei die vollendete Demontage. "

 



19.04.2010

Der Rumpf kann endlich in die Lackierbox ( Garage ). Hatten endlich den ersten warmen Tag. 25° sind ideal zum lackieren. Alles noch einmal mit 800er Schleifpapier geschmirgelt, den Lack auf ca 30° vorgewärmt und dann ab zum lackieren. Das Ergebnis seht Ihr unten.

 


 






28.04.2010

Bodo ist momentan richtig in Fahrt. Der Turmaufsatz mit dem MG Kal-50 ist schon sehr weit fortgeschritten. Ich komme z.Zt. nicht so richtig weiter weil ich nebenbei noch einen Verein mitgegründet habe ( SMC Elmshorn ) und in der heißen Anlaufphase viel arbeit anfällt. Aber Bodo wird es schon richten ist ja schließlich ein Gemeinschaftsprojekt. Hi, hi, hi.
 Hier ein paar Bildern wie das alles entstanden ist.

 
  
 
Zuerst alles in Handarbeit einzeln angefertigt
 
Der erste Guss ist ausgeformt.Zur Zeit besteht der ganze Aufsatz schon aus 9 Einzelteilen und es werden noch mehr folgen

 



Ein wenig habe ich aber trotzdem geschafft. Allerdings war das nicht so erfolgreich.Habe den Rumpf lackiert. Mit dem Grün gab es keine Probleme aber nachdem ich das Rot gespritzt hatte sah ich rot.  Seht Euch die Bilder an. Risse ohne Ende. Obwohl Farbe vom gleichen Hersteller, Grundierung und Füller auch gleich und trotzdem das.

 


Das Problem ist erkannt. Ich habe das Rot in der warmen Sonne lackiert. Das war es.



11.05.2010

Das Heck ist wieder neu lackiert und ok. Nun können wir endlich wieder etwas bauen.



Zuerst die vorderen Decksleisten. Sie sind aus ABS Kunststoffleisten hergestellt. Endlich konnte ich wieder einmal meine Laubsäge einsetzen 

   


Als nächstes habe ich alle bereits fertigen Teile nachgespachtelt und geschliffen und dann für die Lackierung vorbereitet. Airbrush ist geil.




17.05.2010

Leider war das Wochenende wieder mal zu kurz und 1000 andere Sachen standen an. Aber ich habe wenigstens die Kleinteile 2 x lackiert. Nun fehlt nur noch eine Klarlack ( seidenmatt ) Dusche.
 

Die fast fertig lackierten Kleinteile l


07.06.2010

In der Zwischenzeit ist nicht allzuviel passiert. Außer Schleif- und Lackierarbeiten ging es nicht so richtig voran. Habe an den beiden Turmkränzen einen ganzen Tag verschleudert.


spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, ..........

 
Der Turmkranz mit der Aufnahme für das Cal. 50mm MG


18.06.2010

Habe mich von der Missouri losgeeist und bin wieder an der PT 107 dran. In der Zwischenzeit habe ich alle Kleinteile mit Klarlack in seidenmatt überlackiert.



21.06.2010

Jetzt sind  die Auspufftöpfe fertig lackiert und angebaut. Sieht doch schon nach einem Heckspiegel aus


 
Und dann waren die beiden Türme an der Reihe. Hier die Geschichte dazu.

Eigentlich war ich eine wohlgenährte Sprühflasche, mit Sahne gefüllt. Mein wohlgeformter Köper hatte einen Durchmesser von 60mm. Das war leider mein Tod. Da die Türme eines blöden Torpedobootes ( Modell )den gleichen Durchmesser hatten mußte ich sterben. Man hat mich gequält. Ich wurde gekürzt, zersägt, aufgeschnitten mit Kleber und Kunstoff behandelt und beschmirgelt. Seht was aus mir geworden ist.

     
 
 


24.06.2010

Auch an den beiden Türmen für die beiden Zwilling Cal. 50 MG`s  geht es weiter.
Es geht es nun an das Innenleben des Turms. Der Stehkranz mit den Trittblechen und Stützen  ist hergestellt, die Ausstiegsluke ( gibt es nur bei dem steuerbord Turm ) eingearbeitet und die Einstiegsluke im Führerhaus ist auch bereit zum lackieren.


Es ist zwar heiß und die Fußball WM findet statt, aber so ein wenig bauen schadet ja nichts.
Bei den Aufbauten habe ich erst einmal die Beplankung abgerissen und alles grob verspachtelt
.


Grobspachtelei am Aufbau

Danach die vorderen Fenster verschlossen ( stimmen in der Form nicht mit dem Original überein ) und alles fein geschliffen.

 



Nun ist es auch an der Zeit die Elektronik herzustellen. Da ich mich jetzt in den Bereich der Lipo Technik wage, habe ich mir erst einmal Unterstützung von meinem Verinskollegen Ralf Früchtnicht geholt. Der Perfektionist im Bereich der Lipos und Fahrregler.


Der Löter lötet. Was soll er auch sonst tun.

Mich hat der Teufel geritten. Da bei meiner ersten Lackierung eine Fliege das Deck als Landeplatz genutzt hat und ich diese als Decksmannschaft nicht an Bord lassen wollte habe ich mich entschlossen das Deck abzuschleifen und neu zu lackieren. Ist zwar schon etwas her mit der Lackierung aber diese blöde Fliege hat mich imnmer vom Deck aus angeglotzt. Nun ist sie weg.


Soweit war ich doch schon einmal
 


23.07.2010

Das Deck ist in der Zwischenzeit wieder neu lackiert. Ich spare mir hier ein neues Bild einzustellen. In den Aufbau habe ich die alten Fenster geschlossen und die Anordnung wie im Original hergestellt.

  
Die vorderen Fenster sind ausgearbeitet


28.07.2010

Heute beginne ich mit der Restauration der Torpedos. Als erstes alles einmal auseinandergenommen, gereinigt und nachgearbeitet danach verspachtelt und grundiert.

Der zerlegte Toerpedo


Nach der Grundierung

Zwischenzeitlich habe ich auch die  seitlichen Splitterschutzwände für den Fahrstand und das hintere Deck  hergestellt und am Aufbau befestigt. Auch die Decksauflage für den Fahrstand und dem Zwischenraum hinter den Aufbau  ist fertig.




Die seitlichen Splittterschutzwände

Das gleiche habe ich mit den hinteren Splitterschutzwänden gemacht. Diese sind, da das Holz vollkommen verzogen war, aus ABS hergestellt. Auch das Windschild habe ich aus ABS neu gefertigt.


Die Splitterschutzwände und das Windschild

Da das hintere Deck nun auch beplankt und gespachtelt ist, können die Ausschnitte für die Oberlichter ausgearbeitet werden.


Die eingearbeiteten Ausschnitte für die Oberlichter

 

Bauzustand 01.08.2010

Nun werde ich mich mit dem Fahrstand beschäftigen. Die Teile mußten alle neu hergestellt werden da das Holz schon teilweise Schimmel angesetzt hatte. Nur die Ablage konnte ich nutzen. Anschließend habe ich gleich die Planken aufgebracht um die Struktur herzustellen.



 
Auf dem Bauplan mußte ich feststellen, das fast alle Kanten mit Leisten eingefaßt waren. Also mußte ich mich daran machen dies auch zu tun.





Wo ich gerade so schön in Fahrt bin kommt auch gleich der hintere Niedergang in die Fertigung. Hier stimmte kein Maß und darum alles neu konstruieren und mit den extra dafür hergestellten Oberlichtern ausrüsten.


Die Einzelteile des Niedergangs

Dieser ganze Kleinteilbau kostet viel Zeit und am Ende des Tages sieht man von dem Ergebnis relativ wenig. Also muß was her was zeigt das es weitergeht. Ich habe mit die Oberlichter und die Lufthutzen ausgesucht und diese erst einmal ins Deck eingeklebt. und von unten nochmals zusätzlich mit klaren ABS Platten unterlegt. Da kommt aucf jeden Fall kein Wasser durch.

Oberlichter, Lufthutzen und T Poller an Deck



04.08.2010
Ich befasse imich jetzt mit der Fertigstellung des Fahrerstandes. Hier werden Teile mit ABS Platten verkleidet um für den weiteren Aufbau eine bessere Klebeleistung zu erziehlen. Holz und ABS ist nicht das wahre.
 

Dann habe ich verschiedene Trittflächen, Klappen und die beiden Trittbretter hergestellt.


Frontplatte Steuerstand und Klappen bzw. Trittflächen mit Rahmen


Die provisorisch aufgelegten Klappen und Trittflächen

Die beiden vorderen und seitlichen Fenster habe ich nochmals neu angepasst da wir in der zwischenzeit die genauen Maße diese Fenster in Erfahrung gebracht haben.


Die neu herausgearbeiteten Fenster

Dann noch die beiden hinteren Querverstrebungen zur Stabilisierung der Splitterschutzwände

Die Querverstrebungen der Splitterschutzwände.

06.08.2010

Hier geht es auch schon wieder weiter. Die letzten Urlaubstage stehen an und dann dauert wieder alles etwas länger. Die letzten Tage habe ich noch viel Kleinkram hergestellt. Der hintere Niedergang ist zusammengebaut ( die Klappen werden erst nach der Endlackierung angebracht. Positionslampen, Standardbeleuchtung  und die Rettungsringhalter vorbereitet und schon grundiert.



 Heute habe ich die Wellen mit den Rennschrauben und die Ruderanlage eingebaut. Das mittlere Rohr dient während des Fahrbetriebs als Auslass für das Kühlwasser. Auf Ausstellungen wo das Boot nicht fährt werden die beiden Rennpropeller gegen Messingpropeller ausgetauscht und das mittlere Rohr mit einem Steckpropeller versehen.



Dann die Ruderhörner  angebracht und ausgerichtet

Die Motoren stehen zu einbau bereit. Die Verkabelung war bereits vorbereitet und die Motoren mußten nur noch an die Welle angepasst und verschraubt werden. Darüber habe ich die Fahrregler eingebaut und den Wasserkreislauf geschlossen.

 
Dann ab in die Badewanne zum Dichtigkeitstest und zur Grobtrimmung. Hoffentlich ist alles dicht.



 Das war die große braune Karte. Das erste Mal das ein Schiff von mir nicht wasserdicht ist. Am Ende des mittleren Steevenrohrs läuft langsam aber stetig Wasser in den Rumpf. Scheint genau an der Stelle undicht zu sein wo man so toll rannkommt. Nämlich unter dem Rohr. Nicht lange überlegt. Rahmen gebaut und mit Gießharz ausgegossen. Da es jetzt 02.00 Uhr ist werde ich den Wassertest erst morgen wieder machen. Ich gehe jetzt ins Bett.


07.08.2010

Nachdem ich die undichten Stellen mit Gießharz eingegossen habe ist das Boot auch dicht.

Jetzt sind die letzten Vorbereitungen für die Endlackierung des Aufbaues abgeschlossen. Die Handläufe sind nun auch angebracht und alles ist grundiert
.





 



10.08.2010

Die Lackierung des Aufbaus ist abgeschlossen. 1,5 Std Airbrush und dann der Schlag in den Nacken. Obwohl gleiche RAL Nr. hat die Airbrushfarbe ( Humbrol )einen helleren Ton als die Lackfarbe ( Sparvar ) für den Rumpf. Klasse.


Das ist ein Farbschlag

Also stand die Entscheidung an Aufbau und Kleinteile ( waren ja teilweise auch schon gebrusht ) oder den Rumpf neu lackieren. Ich habe mich für die Kleinteile und den Aufbau entschieden da mir dieser Farbton besser gefiel. Also die Teile neu anschleifen und dann wieder in die Lackierbox.


15.08.2010

Also das ist in der Zwischenzeit vollbracht. Der Aufbau ist neu lackiert und jetzt passt auch die Farbe.



 



Heute ist aber ein besonderer Tag, der Rumpf geht zum ersten Mal ins Wasser und absolviert seine erste Testfahrt. Klickt auf das Bild und Ihr könnt teilhaben am ersten Probelauf der PT 107.


Probefahrt der PT 107 im Video

Alles ist gut verlaufen. Absolute Dichtigkeit, Fahrbild und Leistung ist hervorragend. Nun kann es mit der Electronic ( Soundmodul, Beleuchtung etc. weitergehen.


25.08.2010

Es ist jetzt an der Zeit mit dem Zusammenbau zu beginnen. Dazu müssen immer wieder noch Kleinteile gefertigt werden wie hier zum Beispiel die Auslösehaken an den Wasserbomben.





Anschließend wieder die Torpedos zusammengebaut und die Torpedorohre auf das Deck montiert.


Torpedo und Torpedorohr auf Deck



Anschließend die Wasserbomben und Munitionskästen mit dem Deck verbunden.

 

01.09.2010

Ich habe zwischenzeitlich die seitlich, zum Genarator laufenden Kabelstränge hergestellt und das Gitterrost für den Fahrrstand angefertigt


Die seitlichen Kabelstränge


Trittrost des Fahrstandes

Es hätte alles so schön sein können wenn es nicht den ollen Murphy mit seinem blöden Gesetz geben würde ( „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“)

Ich wollte eigentlich nur kleine Farbausbesserungen am Aufbau durchführen aber es kam alles ganz anders. Nachdem ich die kleinen Ausbesserungsarbeiten durchgeführt hatte wollte ich den Pinsel in Verdünnung auswaschen. Diese Verdünnung und die kleine Farbdose standen hinter meinem Aufbau. Ich griff über den Aufbau um das kleine Marmeladenglas mit der Verdünnung zu greifen. Leider bedachte ich dabei nicht, das der Deckel nur leicht verschlossen war. Genau über dem Aufbau löste sich das Glas vom Deckel und die Verdünnung lief über das Dach des Aufbaus. Um zu verhindern das die Verdünnung auch noch seitlich runterlief griff ich schnell den Aufbau und wollte ihn auf den Kopf drehen. Dabei stieß ich dann auch noch die geöffnete Farbdose um und die Farbe lief über die Arbeitsplatte. Jetzt kann man denken die habe ich von der Bundeswehr abgestaubt. Grrr.


Trotz allem lief Verdünnung seitlich herunter



An diesem Tag stellte ich den Weiterbau vorübergehend ein.



06.09.2010
Nachdem ich nun einen Teil der Farbe entfernt habe und alles neu verspachtelt und geschliffen ist kann ich ja schon einmal wieder an das nachlackieren denken.



Aber zuvor müssen noch die Handläufe montiert werden das Dach so abgeklebt werden das ich es noch einmal grundieren kann ohne die anderen Teile mit anzusprühen. 

 
   
 
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